KulturDonnerstag, 15. September 2011, 16:03 Uhr· von: Mattia Rosini

Die Pop-Ikonographie in Berlin

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Jeder kennt ihre Bilder, aber kaum jemand weiß, wer dahinter steckt: Die britische Design-Gruppe »Hipgnosis« gestaltete seit den späten sechziger Jahren unzählige Albencover, die die Ikonographie der Popkultur maßgeblich beeinflusst haben, darunter solche Klassiker wie »Wish you were here« von Pink Floyd oder »Houses of the Holy« von Led Zeppelin. Die Galerie pavlov’s dog zeigt nun erstmals in Deutschland originale Exponate von Aubrey Powell und Storm Thorgerson, den federführenden Köpfen von »Hipgnosis«.

Der Ansatz von »Hipgnosis« bei der Gestaltung von Albumcovern war vor allem fotografisch und sie erwiesen sich dabei als Pioniere visueller Techniken. Aufwendig manipulierten sie die Ausgangsfotos durch trickreiche Arbeit in der Dunkelkammer, Doppelbelichtungen, Airbrush-Retuschen und mechanische Cut&Paste-Techniken. pavlov’s dog zeigt die Original Artworks sowie neuere Arbeiten von Storm Thorgerson. Anlässlich der Ausstellung wird es in der Galerie eine limitierte, signierte Edition der Arbeiten von »Hipgnosis« geben.

Am 18. September 2011 um 18.00 Uhr zeigt das Kino Babylon die Weltpremiere des amerikanischen Dokumentarfilms »Taken by Storm« über »Hipgnosis«. Die Künstler werden bei der Filmvorführung ebenfalls anwesend sein.